Bauten und Projekte

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation Erich Mendelsohn: Bauten und Projekte erschienen im Birkhäuser Verlag. Im Gespräch sind Carsten Krohn, Michele Stavagna und Ulf Meyer.

Erich Mendelsohn (1887–1953) gehört zu den vielseitigsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Sein Werk verbindet die Gegensätze von organischem und rationalem Bauen, von technologischer Innovation und einer regionalistischen Haltung, von individueller Form und einem universalen Ausdruck. Auch nach seiner Emigration aus Deutschland 1933 über England und Palästina in die USA bleibt er einflussreich bis heute.

Die umfassende Monografie dokumentiert sämtliche 70 bekannten, realisierten Bauten Mendelsohns in Text und Bild. Sie setzt sich in zwei Essays aber auch mit den ungebauten Projekten auseinander. Ein neu erstelltes Werkverzeichnis listet sämtliche Arbeiten auf. Zahlreiche neue Fotografien Carsten Krohns, neu gezeichnete Pläne sowie historische Abbildungen illustrieren die Publikation.

Bei der Veranstaltung gilt die 2G-Regel: Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene plus Maske. Bitte melden Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für die Veranstaltung an.

am: Freitag, 26. November 2021
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz
Stadtbahnbogen 593 | 10623 Berlin

 

 

Städtebau und Diktatur
nach Stalin, Mussolini und Salazar: 

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu den Buchvorstellungen

  • Städtebau als Kreuzzug Francos
  • Altstadterneuerung in Diktaturen
  • The Power of Past Greatness

Im Gespräch stellen die Herausgeber Harald Bodenschatz Christian von Oppen, Piero Sassi und Max Welch Guerra (Autoren), Philipp Meuser (DOM publishers) und Hans-Dieter Nägelke, (Architekturmuseum der TU Berlin) und als Gast Christiane Post die Bücher vor.

 

Städtebau und Diktatur – die erste Zwischenbilanz einer mehr als zwanzigjährigen Forschung mit europäischer Perspektive liegt vor. Ein wichtiges, zu wenig beachtetes Kapitel der europäischen Städtebaugeschichte. Städtebau wird hier nicht nur als gestaltete Form verstanden, sondern umfasst auch die Fragen nach den Produktionsverhältnissen von Stadt, nach den Prozessen, die zu einer Form geführt haben, nach Nutzung und Wirkung, einschließlich der Propaganda.

Zu Beginn der Forschung war keineswegs klar, wie es weitergehen würde. Damit sind nicht nur die folgenden Bücher gemeint, sondern auch die Veränderungen in Europa seit der Zeit um die Jahrtausendwende. Was damals noch als ein historischer Gegenstand erschien, ist heute zum Streitobjekt auseinanderstrebender nationaler Erinnerungspolitiken geworden.

Noch etwas wurde ebenfalls erst nach und nach deutlich: Die Auseinandersetzung mit dem Städtebau anderer Diktaturen verändert den Blick auf den Städtebau jeder einzelnen europäischen Diktatur, auch der deutschen, die in der Regel aus einer nationalen Perspektive erforscht wird. Eine Zusammenschau ist aufschlussreich – wie erstmals zum Thema der Altstadterneuerung.

Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin . Deutscher Werkbund Berlin . Hermann-Henselmann-Stiftung

Es handelt sich um eine 2G-Veranstaltung (geimpft oder genesen).

 

am: Freitag, 22. Oktober 2021
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz
Stadtbahnbogen 593 | 10623 Berlin

 

 

Neue Nationalgalerie 160401_201209

MICHAEL WESELY

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu der Buchpräsentation von Michael Wesely »Neue Nationalgalerie 160401_201209« erschienen im Hatje Cantz Verlag ein.

Nicola von Velsen (Verlagsleiterin Hatje Cantz) wird das Gespräch mit Michael Wesely (Fotograf) und Alexander Schwarz (Chipperfield Architects) moderieren.

Am 22.08.2021 öffnete die Neue Nationalgalerie von Mies van der Rohe wieder ihre Türen. Fünf Jahre war sie für das Publikum wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Der Fotograf Michael Wesely konnte dennoch »vier Gäste« in dem ikonischen Bau unterbringen: Vier Kameras, jede in eine Himmelsrichtung ausgerichtet, wurden an der Decke installiert. Jeden Tag nahmen sie zwischen 360 und 730 Aufnahmen mit einer Belichtungsdauer von 90 Sekunden auf. Zu berückenden Montagen komponiert, lassen sie die Metamorphosen der Sanierung in einer faszinierenden Zusammenschau erleben. Die Langzeitbelichtung ist dabei ein ästhetischer Coup. Das ephemere Treiben schneller Bewegungen kontrastiert mit dem statisch zeitlosen der Architektur, um ein ausgeklügeltes Spiel zwischen Identität und Veränderung zu inszenieren.

Bitte melden Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für die Veranstaltung an.
 Aufgrund der aktuellen Situation findet die Veranstaltung im Freien vor der Buchhandlung statt. Des Weiteren gelten die aktuellen Corona-Vorschriften

 

am: Freitag, 10.09.2021 
um: 19:00 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

Einladung zum 2. Adventssonntag

vier Buchhandlungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten rund um den Savignyplatz laden Sie am 06.12.2020 von 13.00 bis 18.00 Uhr in ihre Läden zu den vielen unterschiedllichen Büchern ein. Wir haben uns alle ein kleines Programm im Rahmen der geltenden Abstandsregeln überlegt und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihre Auswahl in den Läden sammeln wir gerne am Montag ein und liefern Sie innerhalb Berlins kostenlos.

Ab 13.00 Uhr ist im Bücherbogen der Fotograf Josef Wolfgang Meyer zu Gast und präsentiert seine Schaufensterausstellung zum Buch Standing by the Wall. Berlin 1990. Zu sehen sind sowohl im Buch und in einer kleinen Auswahl in unseren Schaufensern außergewöhnliche Aufnahmen der Berliner Mauer und ihrer Umgebung, aus dem Sommer 1990. Die Farbfotografien dieses aufregend gestalteten Fotobandes versetzen uns direkt in das historisches „Zwischenland“ jener Tage. Die Fotografien zeigen die Berliner Mauer 1990, die Durchbrüche, Durchgänge und Überreste. Die Aufnahmen sind als Triptychen fotografiert, das Sehfeld wird so zum Panorama erweitert. Die Gefahren, welche von diesem Ort einst ausgingen, sind teilweise noch spürbar, gleichzeitig bahnen sich Menschen und Fahrzeuge einen Weg durch improvisierte Übergänge und wieder verbundene Straßenzüge.

Gerne signiert Josef Wolfgang Meyer auch sein im Buchkunst Berlin erschienenes Buch.

Buchkunst Berlin, Berlin, 2020, 172 Seiten (inkl. 42 ausklappbare Seiten), 115 Fotografien, geb. 45,00 Euro

Ab 15.00 Uhr berichtet Tim Gronert über die Welt des Porzellans der KPM Berlin. In dem dreibändigen Werk widmet sich Autor Tim D. Gronert in Wort und Bild ausführlich der modernen Berliner Porzellanproduktion in den siebzig Jahren zwischen 1918 und 1988 als die KPM offiziell „Staatliche Porzellan-Manufaktur Berlin“ hieß. Die Bände behandeln „Geschichte, Künstler und Werke“ des ältesten noch produzierenden Unternehmens Berlins und schließen eine gewichtige Forschungslücke.

Deutscher Kunstverlag, Berlin, 2020, 3 Prachtbände Hardcover, 24 x 30 cm, je mit Fadenheftung im Schuber, insgesamt 1.404 Seiten, ca. 2.000 Abbildungen 168,00 Euro

In einem weiteren Schaufenster finden Sie eine große Auswahl von sowohl lieferbaren, als auch vergriffenen Ausgaben der Holzwarth Publications. Wir zeigen Ihnen die Bücher gerne.

Was erwartet Sie in den anderen Buchhandungen?

der autorenbuchhandlung:

Zur Einstimmung auf unser Jubiläum im kommen­den Jahr präsentieren wir aus unserem Archiv Fotos und Texte.

Wir freuen uns, mit Ihnen bei Prosecco und Musik auf fast 45 Jahre Autoren­buchhandlung zurückzu­blicken.

der Marga Schöller Bücherstube:

Direkt vor unserer Buch­handlung sorgen Decken, Glühwein und eine Feuer­schale für wohlige Wär­me. Dazu lesen wir Ihnen Weihnachtsgeschichten aus aller Welt für Kinder und Erwachsene vor. In unserem Laden warten viele Bücher auf Sie!

Schropp:

Bei Akkordeonspiel, Glüh­wein und einem gemüt­lichen Feuerchen auf unserem Vorplatz können Sie in Ruhe einen schö­nen Globus aus unserem Schaufenster aussuchen. Als Präsent gibt es einen Schropp-Berlin-Plan von 1833.


 

 

 

 

Wollen Sie einmal im Bücherbogen (fast) alleine sein? Dann können Sie sich Ihre exklusive Einkaufszeit bei uns buchen. Im November und Dezember haben Sie immer donnerstags von 19.30 bis 20.30 Uhr 
Zeit, durch unsere Regale zu streifen, Entdeckungen zu machen und Geschenke einzukaufen. Natürlich können Sie auch Ihren persönlichen Wunschzettel zusammenstellen; wir bestellen jedes lieferbare Buch.

Wir sind anwesend und beraten Sie gerne und kompetent. Auf Wunsch verpacken wir Ihre ausgewählten Bücher als Geschenk und liefern kostenlos bis an die Haustür.

Buchen Sie ihr Zeitfenster per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter Tel: 030 31869516. 
Aber lassen Sie sich nicht zu lange Zeit, denn die Abende sind auf 15 Personen begrenzt.

Möchten Sie mit Ihren Mitarbeitern kommen? Dann rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns. Wir finden bestimmt zusammen einen passenden Termin.


Ihr Bücherbogen Team

 

Folgende Termine sind möglich: Donnerstag, 19.11., 26.11., 03.12., 10.12., 17.12.2020
jeweils um: 19.30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

 

 

Vorstellung der dreiteiligen Buchreihe
NEUES BAUEN / NEUES WOHNEN / NEU GROSS GRÜN

 

Vor genau 100 Jahren entstand Berlin, wie wir es kennen: Im April 1920 beschloss die Preußische Landesversammlung die Gründung der neuen Stadtgemeinde Groß-Berlin. Dazu wurden acht Städte, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke vereint.

Wie sich in Groß-Berlin Stadtplanung, Architektur mit dem Groß-Stadt-Menschen und seiner Lebenswelt verbindet, veranschaulicht die Begleitpublikation zur laufenden Ausstellung NEU GROSS GRÜN. In den ebenso reich bebilderten Publikationen zum NEUEN BAUEN (2018) und NEUEN WOHNEN (2019) wird insbesondere die weniger bekannte Architekturmoderne im Berliner Südwesten von einschlägigen Wissenschaftlern vorgestellt.
Das Redaktions- und Autorenteam BEST projekte für baukultur und stadt stellt die dreiteilige Buchreihe des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf gemeinsam mit dem Verleger des Gebr. Mann Verlags, Autoren*innen, Architekt*innen und Bewohner*innen dieser Bauten vor.

Begrüßung 


Wanda Spangenberg, Bücherbogen

Hans-Robert Cram, Gebr. Mann Verlag

Brigitte Hausmann, Leiterin Fachbereich Kultur, Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Einführung

Nicola Bröcker, Celina Kress, Simone Oelker, team BEST
Redakteurinnen/Autorinnen der Buchreihe sowie Kuratorinnen der Ausstellung NEU GROSS GRÜN

Buchvorstellung NEUES BAUEN 

Gesprächspartner:
Matthias Oloew – Unternehmenssprecher Berliner Bäder-Betriebe
Frank Rattay – Stadtplaner und Architekturhistoriker

Buchvorstellung NEUES WOHNEN 

Gesprächspartner: 
Michael Bienert – Publizist und Stadtführer
Anja Streicher – Ärztin, Bewohnerin eines Hirsch-Kupferhauses

Buchvorstellung NEU GROSS GRÜN
Gesprächspartner: 
Claudia Marcy – Kunsthistorikerin, Promotion über Martin Punitzer
Ute Scheub – Vorsitzende der Nachbarschaftsinitiative Papageiensiedlung e.V.
Paul Kahlfeldt, Petra und Paul Kahlfeldt Architekten
 

am: Mittwoch, 11. März 2020
um: 19.30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

 

 

Ein Gespräch zwischen Japan, landschaftlicher Kontemplation und der Gegenwart

 

Zu diesem Gespräch laden wir Sie und Ihre Freunde herzlichen ein. Auf dem Podium sind: Inge Andritz, Technische Universität Wien • Albert Kirchengast, Kunsthistorisches Institut in Florenz, Max-Planck-Institut • Jörn Köppler, Köppler Schubert Türk Architekten, Potsdam

Die Architektur Mies van der Rohes richtet Fragen an uns. Jenseits seiner Rolle als Protagonist der sogenannten „Klassischen Moderne“, betreffen sie das Selbstverständnis der Profession und ihre gesellschaftliche Aufgabe gleichermaßen. Nach langer wissenschaftlicher Beschäftigung mit dem Einfluß „Japans“ auf Mies’ Schaffen durch eine imaginäre Reise in diese vertraut-fremde Kultur und mit der Bedeutung der Landschaft für seine „Landhäuser“, sind jüngst zwei Bücher erschienen. Sie werfen Schlaglichter auf das Schaffen des Architekten und geben den Anlass für ein kritisches Gespräch über eine Baukunst der „Lebensintensität“, die sich der Epoche wie der Geschichte, dem Gedanken-Austausch wie der Entwicklung einer eigenen Haltung gleichermaßen verpflichtet fühlte. Entstanden ist ein architektonisches Werk voll Schwere und Schönheit. Und so sollen die beiden Bücher Ausgangspunkt sein für eine Zeitdiagnose im Sinn der Frage, wo die „Moderne“ uns heute hingeführt hat.

DIE BÜCHER
Inge Andritz: „Mies van der Rohe und Japan“, Müry Salzmann Verlag, Salzburg-Wien 2018
Albert Kirchengast: „Das Unvollständige Haus: Mies van der Rohe und die Landschaft“, Birkhäuser Verlag, Basel 2019
 

am: Montag, 20.01.2020
um: 19.30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

 

 

Diktatorische Modernisierung des portugiesischen Imperiums 1926-1960

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Vorstellung des Buches Städtebau unter Salazar. Im Gespräch stellen die Herausgeber Harald Bodenschatz und Max Welch Guerra mit den Autoren Christian von Oppen, Uwe Altrock, Kathrin Meißner und dem Verleger Philipp Meuser das Buch vor. Begrüßung durch Hans-Dieter Nägelke Architekturmuseum TU Berlin.

Ein neues Buch über den Städtebau während der langen Diktatur in Portugal (1928-1968)? Ein exotisches Thema, ein fernes Land, ein vergessener Diktator? Weit gefehlt! Portugal liegt uns näher, als viele denken, die dortige Diktatur war keine einsame Insel am Rande Europas. Und Städtebau spielte eine zentrale Rolle auch für diese Diktatur. Das städtebauliche Erbe der Diktaturen Europas bewegt heute wieder Politik, Gesellschaft und Fachwelt.

Das Buch präsentiert erstmals einen Gesamtüberblick über den Städtebau jener Diktatur einschließlich des rechtlichen und institutionellen Rahmens. Es verdeutlicht den Städtebau in den beiden großen Städten Lissabon und Porto, aber auch in den kleinen Städten und auf dem Lande. Und es thematisiert den Städtebau der beiden großen Kolonien in der Zeit der Diktatur: Angola und Moçambique. Die Auseinandersetzung mit den Diktaturen Europas erfordert eine europäische Sichtweise, eine europäische Kooperation und eine europäische Interpretation.

Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin . Deutscher Werkbund Berlin . Hermann-Henselmann-Stiftung

 

am: Freitag, 17.01.2020
um: 19.30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

 

 

Signierstunde

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Signierstunde mit Dominique Nabokov anläßlich des Erscheinens der zweiten Auflage von Berling Living Rooms (apartamento).
Berlin Living Rooms ist der dritte Band aus der Triologie New York Living Rooms und Paris Living Rooms (beide Bände sind leider vergriffen).

 

„After New York Living Rooms and Paris Living Rooms, voilà: Berlin Living Rooms, the third and final photographic instalment in the trilogy. It is the culmination of a project that started in 1995 when Tina Brown, then the editor-in-chief of the New Yorker magazine, commissioned me an essay. The idea was to photograph writers’ rooms without the writers present. I decided it would be more revealing and, above all, more exciting to feature the living rooms of a varied mix of prominent New Yorkers. Little did I know that this essay, which awoke a keen interest when it appeared in an October 1995 issue of the New Yorker, would take me on a photographic journey that would produce three books and that ends today in 2017!

It took me quite a long time to succeed in producing Berlin Living Rooms. Paris and New York were easier because I lived between the two cities. Berlin necessitated a longer stay that would be costly and more difficult to organise for the third and final instalment in the trilogy. Yet it became reality when I received an invitation from the American Academy in Berlin to spend a few months in the German capital. I knew it was my last chance to make Berlin Living Rooms. I could not use the Polaroid Colorgraph type 691 film because it had been discontinued, so I decided to use a black and white 35mm film—Ilford FP4 Plus—to symbolically recreate the expressionist style of Berlin’s photography and movies from the ‘30s, a period that fascinates me, as I wrote in my introduction for the book.“

 

am: Sonntag, 08.12.2019
um: 16-18 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz

 

 

 

 

Vittorio Magnago Lampugnani

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation von Bedeutsame Belanglosigkeiten von Vittorio Magnago Lampugnani (Architekturhistoriker). Moderation: Susanne Schüssler (Verlag Klaus Wagenbach).

 

Kiosk, Straßenlaterne, Abfalleimer, Gullydeckel – der Architekturhistoriker Lampugnani schenkt den scheinbar bedeutungslosen Objekten Aufmerksamkeit. Er erzählt ihre Geschichte(n) und erklärt, warum sie so wichtig für das Stadtbild sind.

Woran erkennt man auf dem Bild einer Straße, um welche Stadt es sich handelt, auch wenn kein bekanntes Wahrzeichen zu sehen ist?
An den kleinen, aber charakteristischen Objekten des Stadtraums: den Brunnen (Berliner Pumpen, Römische Nasone-Brunnen, Pariser Wallace-Brunnen), den Baumscheiben, Pollern, Stadtmöbeln, aber auch am Belag, Trottoir oder den Kanaldeckeln.

Lampugnani betrachtet die Geschichte dieser Objekte, hat 22 repräsentative herausgesucht und erzählt uns ihren Werdegang: beginnend mit ihrem ersten Auftreten (oft schon in der Antike), ihrer Vernachlässigung (meist im Mittelalter), ihrer neuen Blüte oder ihrem erstmaligen Erscheinen (in der Stadt der Neuzeit) bis hin zu ihrer Verlotterung und Verhässlichung in der Gegenwart. Oder geht ihrem kurzen Leben nach wie dem der Telefonzelle, die, kaum erfunden, schon wieder durch technische Neuerungen zurückgedrängt wurde.

Was entsteht, sind nicht nur kenntnisreiche Einblicke in bisher unterschätzte Elemente der Stadt und amüsante Anekdoten aus der Geschichte des Städtebaus und einzelner Städte. En passant erzählt Lampugnani auch, was eine Stadt schön, individuell und unverwechselbar macht. Und was wir heute manchmal leichtfertig aufs Spiel setzen.

 

am: Dienstag, 03.12.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz
Eintritt: 5,- EUR

 

 

 

 

Kolumbien im Wandel

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Buchpräsentation von Der Frieden trägt den Namen einer Frau – Kolumbien im Wandel mit der Fotografin Ann-Christine Woehrl, der Journalistin Cornelia von Schelling und der kolumbianischen Ex-Rebellin Milena Reyes. Moderation Anthony Guerra-Solis (Humboldt Universität)

 

In der gleichnamigen Ausstellung in München (22.11.2019 bis 29.03.2020 im Museum fünf Kontinente) und dem Buch „Der Frieden trägt den Namen einer Frau“, (benannt nach dem Lied der kolumbianischen Sängerin La Grande Negra de Colombia „la Paz tiene nombre de muber“), dokumentieren die Fotografin Ann-Christine Woehrl und die Journalistin Cornelia von Schelling die Lebensgeschichten von sechs Ex-Rebellinnen der sozialrevolutionären Guerillabewegung FARC-Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia und ihren Reintegrationsprozess zurück in die Gesellschaft.

Ein halbes Jahrhundert kämpfte die FARC, die größte Guerilla-Organisation Lateinamerikas, gegen das kolumbianische Militär und rechte paramilitärische Gruppen. Dieser Krieg kostete rund 300 000 Menschen, größtenteils Zivilisten, das Leben.

Nach 53 Jahren blutiger Gefechte wurde 2016 ein historisches Friedensabkommen unterzeichnet. Dafür erhielt der Präsident Juan Manuel Santos den Friedensnobelpreis. Die Ex-Rebellen gaben ihre Waffen an die UN ab und wurden im ganzen Land auf 26 Übergangszonen verteilt, um Schritt für Schritt in die Zivilgesellschaft integriert zu werden.

Zwei Jahre lang haben die Fotografin und die Journalistin die sechs ehemaligen FARC-Rebellinnen begleitet. Das Projekt begann in Icononzo, einer der Übergangszonen. In intensiven Gesprächen vertrauten die ehemaligen Kombattantinnen den Journalistinnen ihre dramatischen Lebensgeschichten an. Ann-Christine Woehrl, renommiert für ihre engagierte Fotografie, spiegelt in ihren Bildern die vielfältigen Lebenssituationen der Ex-Kombattantinnen.
In diesem Projekt geht es um die ungeheuren Herausforderungen, die sich die Ex-Rebellinnen seit ihrer Rückkehr in die extrem gespaltene kolumbianische Gesellschaft stellen müssen – und wollen.

am: Montag, 25.11.2019
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz