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"Berlin kommt wieder"
Die Architekten Paul Schwebes und Hans Schoszberger Jovis Verlag

Gespräch zum Buch mit den Autorinnen Karin Wilhelm und Nicole Opel sowie Doris Kleilein (JOVIS Verlag).

Moderation: Niklas Maak (Journalist & Architekturkritiker)

Zwei Architekten sind in den Publikationen zum Wiederaufbau (West-)Berlins nach 1945 bisher wenig gewürdigt worden, dabei haben sie dessen stadträumlichen Charakter nachhaltig geprägt: Paul Schwebes und Hans Schoszberger, die ab 1956 in einer Bürogemeinschaft zusammengearbeitet haben. Einige ihrer Bauten repräsentieren bis heute die City West und prägen zwischen Kurfürstendamm und Tauentzienstraße, Ernst-Reuter-Platz und Breitscheidplatz, Budapester Straße und in anderen Bezirken das urbane Flair der Stadt. Der vorliegende Band rekonstruiert über 160 Projekte aus den Vor- und Nachkriegsjahren, die wesentlich dem tertiären Sektor und seltener dem Wohnbau angehörten. Dabei werden auch die politisch-ökonomischen Voraussetzungen deutlich, die diese Architektur nach 1945 zu Symbolen einer neuen Zeit und eines offenen Gesellschaftsbildes werden ließen.

In Kooperation mit dem Deutschen Werkbund Berlin.

am: Freitag, 01. März 2024
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz
Stadtbahnbogen 593 | 10623 Berlin

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Gerda Breuer
HerStories in Graphic Design

Dialoge, Kontinuitäten, Selbstermächtigungen. Grafikdesignerinnen 1880 bis heute / Dialogue, continuity, self-empowerment. Women graphic designers from 1880 until today

Wir laden Sie und Ihre Freund*innen herzlich zu der Buchpräsentation HerStories in Graphic Design (Jovis Verlag) mit der Autorin Gerda Breuer im Gespräch mit der Grafikdesignerin Katja Lis (DBF Designbüro Frankfurt).

 Die Geschichte des Grafikdesigns ist weitgehend ohne Frauen geschrieben worden. Blickt man jedoch unter die Oberfläche dieser Erzählung, wird der Einfluss sichtbar, den Grafikdesignerinnen auf das Geschehen hatten: Sie bildeten eigene Traditionen, stellten dialogische Bezüge her, wurden Vorbilder, knüpften Netzwerke, erprobten sich in Selbstermächtigung. Gerda Breuer beleuchtet diesen Kampf um Professionalisierung und zeigt, auf welche kollektiven Formate Designerinnen zurückgriffen, um sichtbar zu werden und sich für die Belange von Frauen einzusetzen.
Bekannte Grafikdesignerinnen wie Ljubow Popowa, Änne Koken, Ethel Reed oder Sarah Wyman Whitman spielten hierbei ebenso eine Rolle wie völlig unbekannte Kollektive. Breuer zeigt, dass deren bedeutende Beiträge in der Rezeptionsgeschichte verschwunden, abgewertet, ignoriert oder in den Hintergrund gedrängt wurden. Aufgrund der aktuellen Infragestellung des traditionellen Kanons ist die Integration solcher Beiträge in die Designgeschichte längst überfällig.

am: Mittwoch, 11. Oktober 2023
um: 19:30 Uhr
im: Bücherbogen am Savignyplatz
Stadtbahnbogen 593 | 10623 Berlin

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