22.05.2019 | 19:30 Uhr Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus » Das Leben der Ise Frank

Lynch, Kevin (2001) Das Bild der Stadt

Wie orientieren wir uns in einer Stadt? Woher rühren unsere ganz fest umrissenen visuellen Vorstellungen? Um diese Fragen beantworten zu können, studierte Kevin Lynch die Erfahrungen von Menschen und zeigt damit, wie man das Bild der Stadt wieder lebendiger und einprägsamer machen könnte.

Venturi, Robert; Brown, Denise S.; Izenour, Steven (2001) Lernen von Las Vegas Zur Ikonographie und Architektursymbolik der Geschäftsstadt

Ausgangspunkt für diese Veröffentlichung, die sich schon lange zu einem Klassiker der Architekturtheorie entwickelt hat, war ein Seminar an der Fakultät für Kunst und Architektur der Yale University in Jahr 1968 mit dem Titel "Learning from Las Vegas, or Form Analysis as Design Research". Im Vorwort zur ersten Auflage heißt es: "Mitten durch Las Vegas führt die Nationalstrasse 91, das Urbild des Geschäfts-Strip, die reinste und intensivste Verwirklichung dieses Phänomens. Wir sind der Meinung, dass eine sorgfältige Bestandsaufnahme und Analyse seiner physischen Formen für die Stadtplaner und Architekten heute genauso wichtig ist wie vormals das Studium der Werke des mittelalterlichen Europa, des antiken Rom und Griechenlands für die früheren Generationen. Die Studie kann vielleicht dazu beitragen, den neuen Typus städtischer Formen näher zu bestimmen, der sich gegenwärtig in Amerika und Europa herausbildet und der sich grundlegend von allem unterscheidet, was wir bisher gekannt haben."

de Bruyn, Gerd (2001) Fisch und Frosch oder die Selbstkritik der Moderne Ein architekturtheoretischer Essay

2016 Neue Herausgeberschaft Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer, Angelika Schnell Die nicht zu Unrecht legendär genannte Schriftenreihe zu Geschichte und Theorie von Architektur und Städtebau wurde 1963 von Ulrich Conrads gegründet und seit den frühen 1980er Jahren zusammen mit Peter Neitzke herausgegeben. Sie ist mit inzwischen über 150 Bänden die umfangreichste deutschsprachige Buchreihe zu diesen Themen. Mit dem Tod der beiden langjährigen Herausgeber Ulrich Conrads (2013) und Peter Neitzke (2015) hat ein neues HerausgeberInnengremium seine Arbeit aufgenommen: Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer, Angelika Schnell. Als künftige HerausgeberInnen versuchen wir auf Kurs zu bleiben. Die ursprüngliche Zielsetzung der Reihe, eine Bestandsaufnahme der baulichen und städtebaulichen Ideen und Realisierungen des 20. Jahrhunderts zu leisten, wurde bereits in herausragender Weise erfüllt. Die Bauwelt Fundamente repräsentieren geradezu die Ideengeschichte des Planens und Bauens jener Zeit bis in die Gegenwart hinein. Diese gilt es in die Zukunft hinein fortzuschreiben. In gleicher Weise besteht der zweite, direkt im Namen verankerte Anspruch der Reihe unvermindert fort: nicht Tagesmeinungen, sondern Fundamente ? Verbindliches und Grundlegendes ? aber auch Thesen- und Streitschriften zu den brennenden architektonischen und städtebaulichen Themen der Zeit zu veröffentlichen. Komplexe Zusammenhänge zu durchdringen und probeweise einzuordnen bildet die Voraussetzung fruchtbarer Diskurse und zukunftsfähiger Auseinandersetzungen. Die Bauwelt Fundamente-Reihe legt als Forum solcher Diskurse und Beiträge ihren Fokus unvermindert auf die Bereiche Architektur und Urbanismus, ergänzt durch die immer notwendige historische Aufarbeitung wichtiger Fragen und Texte und den Blick darüber hinaus in andere kulturelle und gesellschaftliche Gefilde. Eine stärker internationale Ausrichtung und der Wunsch nach mehr Autorinnen sind hierbei selbstverständlich. Die grafische Gestaltung der Reihe von Helmut Lortz wird in Bezug auf seine ursprünglichen Anliegen beibehalten: Wie sich das für eine Arbeitsbücherei gehört, bleiben die Bauwelt Fundamente einfach ausgestattet: Schwarz/weiß das Signet sowie die Bildmotive von Vorder- und Rückseite und der 11-Zeiler mit konzentrierter Information zum Inhalt. Damit wenden sich die Bauwelt Fundamente auch weiterhin an alle, die Anteil nehmen an der kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung, in deren Kontext Städte, Häuser und Dinge entstehen und die wiederum Kontexte schaffen für die Welt. ?Architekten hätten sich, heißt es ? oder hofft man ? immer schon, über die Grenzen ihres Berufs hinaus, für die Welt interessiert." (1) (1) Peter Neitzke, Manuskript seiner Rede ?Nicht mit dem Rücken zur Gesellschaft" anlässlich der 50-Jahrfeier der Bauwelt Fundamente in Berlin, 2013

Zwimpfer, Hans; Spiluttini, Margherita (2001) Peter Merian Haus Basel An der Schnittstelle von Kunst, Technik und Architektur / At the Interface between Art, Technology, Architecture

Dicht beim Schweizer Bahnhof in Basel gelegen, ragt der Neubau des Peter Merian Hauses wie ein Eisberg aus einem Meer von Zügen, Strassenbahnen, Autos und Fussgängern auf - grün schimmernd, kühl, mit jedem Witterungswechsel sein Äusseres geheimnisvoll ändernd. Die Übersetzung der inneren Organisation in eine abwechselnd matte und transparente Glashaut wurde von Zwimpfer Partner Architekten zusammen mit dem amerikanischen Künstler Donald Judd erarbeitet. Weitere renommierte Künstler beteiligten sich an der Imagebildung des Gebäudes: Hans Danuser, Brigitte Kowanz, Roni Horn, Francois Morellet, Ursula Mumenthaler, Pipilotti Rist, Beat Zoderer. Das Resultat beweist aufs Schönste, dass sich Architekten und Künstler noch etwas zu sagen haben, dass sich Künstler in die Zwänge des Bauens einspannen lassen und Architekten freie Kunst in ihre Pläne aufnehmen können. Margherita Spiluttinis eigens für diese Publikation aufgenommenen Fotos fangen die kühle Elegnaz des Gebäudes auf kongeniale Weise ein.

Vogt, Adolf M. (2001) Le Corbusier, der edle Wilde Zur Archäologie der Moderne

Was unterscheidet Le Corbusier von den Kampfgefährten der Moderne, der Gruppe CIAM und dem Neuen Bauen? LC will die Säule nicht allein als schmucklos-schlanke Stütze, er will den Effekt der "Schachtel in der Luft". Auf der Suche nach Erläuterungen für diese Obsession entdeckt Adolf Max Vogt bislang unerforschtes Terrain. Er untersuchte Le Corbusiers früheste Zeit in La Chaux-de-Fonds, wo LC als Schüler die Pfahlbaukultur an schweizerischen Seeufern kennenlernte. Vogt beschreibt dessen Faszination für diese Bauweise und zeigt an Le Corbusiers Frühwerk, wie sich das Werk des Architekten schrittweise aus den Vorstellungen der Urzeit seiner Heimatregion entfaltete. Pfahl und Pfahlrost bleiben ein Leitmotiv bis zu seiner letzten Arbeit. LC hat älteste Bauerfahrungen - die Rede ist auch vom Bosporus und von Irland - in die Zukunft projiziert und damit einen verblüffend eindeutigen Ausweg aus der endlos wiederholten und unredlich kopierten "Stiltreppe" der europäischen Architekturgeschichte gewiesen.

, ; , ; Spiluttini, Margherita; Nagl, Michael; Werner, Frank R; Ilsinger, Renate; Watts, Richard (2001) Mehrstimmiger Dialog: Studienzentrum Inffeldgründe der TU Graz Polyphonic Dialogue: Inffeldgründe Study Centre, Graz University of Technology. Dt. /Engl.

Dieses Studienzentrum fasst die Einzelgebäude der Campusanlage Inffeldgründe der TU Graz zu einem lebendigen Ort, spiegelt das Flair eines Stadtraumes wider und verleiht dem Campus städtebauliche wie studentische Identität.

Boyken, Immo; Richters, Christian (2001) Heinz Tesar, "Christus Hoffnung der Welt", Donau City, Wien

The church rises to the challenge of providing a spiritual centre for Donau City, the new residential and commercial centre on the opposite bank of the Danube ? not as an act of coronation for the city in the sense of Taut?s urban crown, as a temple or cathedral, but as miniature, as a demonstration of the power of the quiet as opposed to the loud, as an 'oasis in the diaspora', to use Karl Rahner?s formulation about the parishes of the future. The building gives an impression of starkness: a hard cube, cut off at the corners, clad with sheets of black chromium steel. But it is only stark at first glance. A second glance shows that the hardness is a friendly hardness: because of the reflections that the material admits; because of the grid of the large-format sheets, to which the brightly gleaming drill-holes that cover the walls like fine gossamer respond; because of circular apertures that allow light to shine outwards after dark; because of large, rectangular windows in the receding corners that create a contrast with the closed quality of the building. Inside the starkness gives way altogether: a light space, which one comes into through an artfully designed entrance. Originally a sparse covering for the space, which thrives mainly because of the light material ? birch wood ?, because of the arrangement of the pews, which is as lively as it is peaceful ? segments of circles of different sizes, surrounding the dark syenite altar block in the form of an open circle ? and especially because of the wide range of circular light sources that render the introverted interior transparent, the large windows that create islands of light, the free-form aperture in the ceiling, which sends light gliding down on to the altar. Heinz Tesar?s church continues a tradition of forward-looking modern church building, from Rudolf Schwarz?s Fronleichnamskirche in Aachen via Egon Eiermann?s Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, Franz Füeg?s Piuskirche in Meggen on Lake Lucerne to the new Herz-Jesu-Kirche in Munich by Allmann, Sattler and Wappner; and alongside all this there is also the tradition of a genuinely Viennese development of this theme, from Otto Wagner?s Kirche am Steinhof to Ottokar Uhl?s parish church Katharina von Siena. Immo Boyken is Professor of architectural history, surveying and design in Konstanz. He had a major involvement in the great monograph on the works of Egon Eiermann, and has also written a monograph on Otto Ernst Schweizer, as well as other works about modern architecture. Christian Richters studied at the Folkwangschule in Essen. He is one of the most sought-after architectural photographers in Europe today.

Kristan, Markus (2000) Joseph Urban Die Wiener Jahre des Jugendstilarchitekten und Illustrators 1872-1911

Der in Mähren geborene (1871) und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Otto Wagner von 1894-98 ausgebildete Architekt Hubert Gessner war der maßgebende Architekt der Bauten der österreichischen sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Zwischen 1901 und 1934 errichtete er sämtliche wichtige Bauten für die Austromarxisten (u. a. Arbeiterheim Favoriten, Wien, 1901; Partei- und Verlagsgebäude Vorwärts, Wien, 1909; Hammerbrotwerke, Schwechat, 1909; Lassalle-Hof, Wien, 1924; Reumann-Hof, Wien, 1924; Arbeiterkammer, Linz, 1928; Arbeiterkammer, Graz, 1929). Maßgebend war er vor allem mit seiner Suche nach einem adäquaten Baustil für die fortschrittsorientierte Arbeiterpartei, deren Machtstreben er in seinen Bauten reflektierte, indem er auf aristokratisches und großbürgerliches Architekturvokabular zurückgriff. Die Österreichisch-Ungarische Monarchie bot ihm darüber hinaus die Möglichkeit auf ihrem weitläufigen Gebiet, zahlreiche Bauten zu errichten (Amtsgebäude für die Sparkasse, Czernowitz, 1899; Krankenkassengebäude, Brünn, 1903; Mährische Landesirrenanstalt, Kremsier, 1905). Seine eigene Villa in der Sternwartestraße in Wien (1907) zählt - obwohl er nicht Mitglied der Secession war - zu den schönsten secessionistischen Bauten der Stadt. Zwischen 1905 und 1912 war Hubert Gessner gemeinsam mit seinem Bruder Franz tätig. Vor allem als Schöpfer des gültigen Typus des großen Wiener Gemeindebaues der Zwischenkriegszeit (Superblocks) ist sein Werk von großer architekturhistorischer Bedeutung. Da seine Bauten Zeugen und Teil der Geschichte der Monarchie und vor allem der Ersten Republik sind, kommt ihnen auch eine außergewöhnlich große geschichtliche Bedeutung zu.

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