22.05.2019 | 19:30 Uhr Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus » Das Leben der Ise Frank

Bosley, Edward R (2003) Greene & Greene

A critical monograph that charts the joint and independent careers of brothers Charles and Henry Greene, creators of the most iconic houses of the American Arts and Crafts movement.

Musielski, Ralph (2003) Bau-Gespräche Architekturvisionen von Paul Scheerbart, Bruno Taut und der "Gläsernen Kette"

Die literarischen Architekturträume Paul Scheerbarts, das fantastische grafische und und baukünstlerische ?uvre Bruno Tauts sowie die Briefe der »Gläsernen Kette« von Wenzel Hablik, Bruno Taut, Hans Scharoun oder den Brüdern Luckhardt ? das Gestaltungsspektrum der Künstler reicht von der extraterrestrischen Planetenarchitektur bis zur real gelösten Bauaufgabe. Der Autor befasst sich mit den Texten, Zeichnungen und Entwürfen jener »Weltbaumeister« und stellt dabei ein Zusammenwirken von ästhetischen Praktiken und lebensreformerisch-religiösem Denken fest. Als zentraler Aspekt des gemeinsamen Kunstschaffens offenbart sich der Begriff »Entdifferenzierung«, in dem die Gegensätzlichkeit von Realem und Idealem in der Baukunst auf einander trifft. Taut, Scharoun und den Brüdern Hans und Wassili Luckhardt, aber auch die bislang wenig beachteten Gruppenmitglieder Hermann Finsterlin und Alfred Brust werden ausführlich vorgestellt und die zeittypischen Brückenschläge zwischen literarischer Fiktion, angedachter Bauaufgabe und Kunstprogramm erörtert. So schließt sich durch die gattungsübergreifende Sichtweise auf jene »Bau-Gespräche« eine gravierende Lücke im Untersuchungsfeld des deutschen Expressionismus.

Blum, Elisabeth (2003) Schöne neue Stadt Wie der Sicherheitswahn die urbane Welt diszipliniert

Das Buch beschreibt die beinahe im Verborgenen vor sich gehenden, gleichsam trotzdem radikalen Veränderungen unserer Beziehung zu städtischen aber auch "institutionellen" Räumen. Es folgt dem unerwarteten Siegeszug des Kultbegriffs Sicherheit durch die unterschiedlichsten Räume und Maßstäbe. Dokumentiert wird die praktische Umsetzung eines grundsätzlichen Paradigmenwechsels: Weg von der Freiheit - hin zur Sicherheit. Früher totalitär genannte Praktiken beginnen wie selbstverständlich sich in den Strukturen einer Gesellschaft einzunisten, die wir noch demokratisch nennen.

Sturm, Hermann (2003) Alltag und Kult Gottfried Semper, Richard Wagner, Friedrich Theodor Vischer, Gottfried Keller

2016 Neue Herausgeberschaft Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer, Angelika Schnell Die nicht zu Unrecht legendär genannte Schriftenreihe zu Geschichte und Theorie von Architektur und Städtebau wurde 1963 von Ulrich Conrads gegründet und seit den frühen 1980er Jahren zusammen mit Peter Neitzke herausgegeben. Sie ist mit inzwischen über 150 Bänden die umfangreichste deutschsprachige Buchreihe zu diesen Themen. Mit dem Tod der beiden langjährigen Herausgeber Ulrich Conrads (2013) und Peter Neitzke (2015) hat ein neues HerausgeberInnengremium seine Arbeit aufgenommen: Elisabeth Blum, Jesko Fezer, Günther Fischer, Angelika Schnell. Als künftige HerausgeberInnen versuchen wir auf Kurs zu bleiben. Die ursprüngliche Zielsetzung der Reihe, eine Bestandsaufnahme der baulichen und städtebaulichen Ideen und Realisierungen des 20. Jahrhunderts zu leisten, wurde bereits in herausragender Weise erfüllt. Die Bauwelt Fundamente repräsentieren geradezu die Ideengeschichte des Planens und Bauens jener Zeit bis in die Gegenwart hinein. Diese gilt es in die Zukunft hinein fortzuschreiben. In gleicher Weise besteht der zweite, direkt im Namen verankerte Anspruch der Reihe unvermindert fort: nicht Tagesmeinungen, sondern Fundamente ? Verbindliches und Grundlegendes ? aber auch Thesen- und Streitschriften zu den brennenden architektonischen und städtebaulichen Themen der Zeit zu veröffentlichen. Komplexe Zusammenhänge zu durchdringen und probeweise einzuordnen bildet die Voraussetzung fruchtbarer Diskurse und zukunftsfähiger Auseinandersetzungen. Die Bauwelt Fundamente-Reihe legt als Forum solcher Diskurse und Beiträge ihren Fokus unvermindert auf die Bereiche Architektur und Urbanismus, ergänzt durch die immer notwendige historische Aufarbeitung wichtiger Fragen und Texte und den Blick darüber hinaus in andere kulturelle und gesellschaftliche Gefilde. Eine stärker internationale Ausrichtung und der Wunsch nach mehr Autorinnen sind hierbei selbstverständlich. Die grafische Gestaltung der Reihe von Helmut Lortz wird in Bezug auf seine ursprünglichen Anliegen beibehalten: Wie sich das für eine Arbeitsbücherei gehört, bleiben die Bauwelt Fundamente einfach ausgestattet: Schwarz/weiß das Signet sowie die Bildmotive von Vorder- und Rückseite und der 11-Zeiler mit konzentrierter Information zum Inhalt. Damit wenden sich die Bauwelt Fundamente auch weiterhin an alle, die Anteil nehmen an der kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung, in deren Kontext Städte, Häuser und Dinge entstehen und die wiederum Kontexte schaffen für die Welt. ?Architekten hätten sich, heißt es ? oder hofft man ? immer schon, über die Grenzen ihres Berufs hinaus, für die Welt interessiert." (1) (1) Peter Neitzke, Manuskript seiner Rede ?Nicht mit dem Rücken zur Gesellschaft" anlässlich der 50-Jahrfeier der Bauwelt Fundamente in Berlin, 2013

Sewing, Werner (2003) Bildregie Architektur zwischen Retrodesign und Eventkultur

Die Konkurrenz zwischen Traditionalisten und Modernen um die Definitionsmacht über den gebauten Raum hat sich zum Motor der Imagebildung in der Standortkonkurrenz städtischer Zentren entwickelt. Dabei stützen Neomoderne und Neotraditionalismus gleichermaßen die Simulation einer längst globalisierten, gleichwohl lokal inszenierten städtischen Kultur. Der Architektur fällt die Rolle zu, das zentrale Medium für "Identifikation" und touristische Attraktion zu werden. Werner Sewings historische und soziologische Essays zur Architekturdiskussion zwischen zweiter Moderne und Neotraditionalismus sowie zur Soziologie der Architektur als Profession werden ergänzt durch grundlegende Aufsätze zum "Berliner Architekturstreit" der neunziger Jahre.

Herzog, Thomas; Natterer, Julius; Schweitzer, Roland; Volz, Michael; Winter, Wolfgang (2003) Holzbau Atlas

Auch der neue Holzbau Atlas ist mit 600 Fotos und 4000 Zeichnungen wieder das umfassende Nachschlagewerk zur Konstruktion mit Holz und Holzwerkstoffen. Neu integriert ist ein ausführliches Kapitel zum Thema Ökologie. Eine weitere Ergänzung stellen die bauphysikalischen Grundlagen mit den Schwerpunkten Wärme-, Schall- und Brandschutz dar. Im Bereich der Tragwerksplanung spielen die neuen Verbindungsmittel aber auch Themen wie Transport und Montage eine wichtige Rolle. Der systematisch geordnete, zweigliedrige Beispielteil stellt in Abbildungen und Detailzeichnungen realisierte Lösungsvorschläge vor. Die Bandbreite der Bauwerke reicht dabei von der Schwerlastbrücke über den mehrgeschossigen Wohnungsbau bis hin zum Expo-Dach. Und im stark erweiterten, zweiten Abschnitt des Beispielteils werden die Themen Fassade bzw. Gebäudehülle behandelt. Dabei sorgt die hier eingesetzte neue Grafik für Lesbarkeit und Verständnis der ausführlich dokumentierten Konstruktionsweisen auf hohem Niveau.

Blaser, Werner; Blauhut, A.; Amri, J. (2003) Bayer Konzernzentrale / Headquarters Helmut Jahn, Werner Sobek, Matthias Schuler

Das repräsentative Erscheinungsbild, die innovative Gebäudetechnik, die Funktionalität und die Transparenz als Sinnbild für einen weltoffenen Konzern - diese Kriterien gaben den Ausschlag dafür, dass sich die Bayer AG 1998 für einen Entwurf von Helmut Jahn zum Neubau der Konzernzentrale entschied. Das viergeschossige Bauwerk stellt ein weitgeöffnetes halbes Oval dar, das sich mit einer langen transparenten Pergola harmonisch in den Carl-Duisberg-Park einfügt. Die neue Konzernzentrale ist als Stahlbetontragwerk konzipiert, in welchem für die Heizung und Kühlung die Niedrigenergie-Eigenschaften von Wasser und die thermische Speicherfähigkeit von Beton genutzt werden. Ein weiteres Highlight des Gebäudes aus ökologischer Sicht ist die zweischalige transparente Fassade, mit der beträchtliche Energiemengen zum Temperieren der Räume eingespart werden können.

Mehling, Günther; Germann, Albrecht; Kownatzki, Ralf (2003) NatursteinLexikon Gesteinskunde und Handelsnamen / Natursteingewinnung / Natursteinbearbeitung / Naturstein im Innen- und Außenbereich / Kunstgeschichte und Architektur

Die komplett überarbeitete Neuauflage des NatursteinLexikons bietet in ca. 5.000 Stichwörtern Informationen für alle Bereiche des Steinmetz-Handwerks und der Naturstein-Industrie. Behandelt werden u.a. Geologie und Mineralogie, Natursteinvorkommen und -gewinnung, Verfahren der Steinbearbeitung und alle Formen der Natursteinverwendung im Innen- und Außenbereich, rechtliche Aspekte sowie Kunstgeschichte und Architektur. Mehr als 650 Skizzen und Abbildungen machen dieses anschauliche Nachschlagewerk zu einer unentbehrlichen Grundlage der täglichen Arbeit. Der separate Gesteinsteil umfasst nahezu 4.000 Steine, geordnet nach ihren Handelsnamen mit Angaben zu ihrem Ursprung und Vorkommen.

Taut, Bruno; Speidel, Manfred (2003) Ich liebe die japanische Kultur Kleine Schriften über Japan

Im vorliegenden Band trägt Manfred Speidel 20 Schriften von Bruno Taut aus den drei Jahren der Emigration nach Japan 1933-36 zusammen. Bruno Taut, der Architekt Berliner Großsiedlungen der 20er Jahre, emigrierte 1933-1936 nach Japan. Die Hoffnung auf eine architektonische Tätigkeit dort blieb weitgehend unerfüllt. Mit Entwürfen für Gebrauchsgegenstände und Möbel, die japanisches Kunsthandwerk hoher Qualität erforderten, konnte er einen Lebensunterhalt verdienen. Etwa 300 Entwürfe und zahlreiche Texte zum Kunstgewerbe sind erhalten. Seine Haupttätigkeit wurde jedoch das Studium japanischer Architektur und Kultur, insbesondere des Wohnhauses. Er verfasste viele Artikel, die in japanischer Übersetzung oder in französisch oder englisch in Zeitschriften erschienen. Diese Schriften sind im vorliegenden Band zusammengetragen. In einem einleitenden Kapitel von Manfred Speidel wird Tauts Flucht aus Berlin und sein Leben und Wirken als Emigrant in Japan ausführlich dargestellt. 17 der 20 Essays erscheinen zum ersten Mal in deutscher Sprache. Die Essays zeigen unmittelbar Tauts Erleben einer ihm bis dahin weitgehend unbekannten Welt. Bemerkenswert ist, dass der 'moderne' Berliner Architekt, Bauernhaus und Volkskultur schätzen lernt, aber immer das 'Echte' als verbindlichen Wert betont.

Burkhalter, Marianne; Loewensberg, Gret; Glanzmann, Jutta; Lang Jakob, Evelyne; Müller, Franz; Rüegg, Arthur; Steiger, Peter (2003) Flora Steiger-Crawford 1899?1991

Flora Steiger-Crawford diplomierte 1923 als erste Architektin an der ETH und arbeitete danach mit ihrem Ehemann Rudolf Steiger im gemeinsamen Architekturbüro, bis sie sich 1938 ganz der Bildhauerei zuwandte. Ihre autobiografischen Aufzeichnungen sind authentische Zeugnisse aus der Pionierzeit der Schweizer Moderne. Sie werden im Buch ergänzt durch reich bebilderte Texte, die ihre Bedeutung als Architektin, Möbeldesignerin und Bildhauerin würdigen.

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