15.03.2019 | 19:30 Uhr THE WALL » Annet van der Voort

Ironimus, Ironimus; Peichl, Markus (2018) Ironimus. Cartoons 1948-2018

Mehr als 60 Jahre lang hat ?Ironimus? Gustav Peichl das politische Geschehen der Zweiten Republik mit spitzer Feder aufs Korn genommen, zu seinem 90. Geburtstag versammelt nun erstmals ein Band seine 90 besten nicht-politischen Zeichnungen: feinsinnige Cartoons und hintergründige Beobachtungen, die mit der Doppelbödigkeit von Leben und Kunst spielen und einen ironischen Blick auf die kleinen, alltäglichen Momente werfen. Der liebevoll gestaltete Band ?Ironimus Neunzig? verleitet zum Durchblättern, Schmökern und Verweilen, er enthält ausgewählte Zeichnungen aus den Jahren 1952 bis 2017 sowie neue, bislang unveröffentlichte Blätter, die durch einen Beitrag von Markus Peichl ergänzt werden.

Tacke, Andreas; Schauerte, Thomas; Brenner, Danica (2018) Künstlerhäuser im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Artists? Homes in the Middle Ages and the Early Modern Era

?Visual artists should dwell like kings and gods: how else are they to build and decorate for kings and gods?? (Goethe, Wilhelm Meister?s Journeyman Years II, 8). ? What applies to Goethe himself in a figurative sense, shall be discussed here in respect to the visual artist in Early Modern Europe up to 1800: Exceptional artists ? such as Goethe ? but also Mantegna, Dürer, Michelangelo, Rubens, Rembrandt or the Asam Brothers, have, now and then, lived in stately homes and almost princely dwellings. But does this observation apply to the European artist of the pre-modern era in general? This volume takes a fresh look at the artist?s home from varying perspectives. From the perspective of social topography, the first question to be raised is: What factors were the most influential in respect to the choice of the location: The residential era, or neighborhood, the proximity to possible clients, or to prestigious places for sales such as centrally located squares, prominent streets, or significant churches? From the perspective of art history and cultural studies, the architecture and its furnishings, the iconography and iconology of sculptural and pictorial programs of artists? houses will be discussed.

, ; Heller, Cornelia (2018) Neues Bauen im Land von Reformation und Moderne - Architektouren durch Sachsen-Anhalt Bauten des 20. Und 21. Jahrhunderts

Fundiert, allgemeinverständlich und touristisch mit weiteren Lutherorten in Land und Region vernetzt führt der taschengroße Architektur-Reiseführer den Leser an die Orte des ?Neuen Bauens? im ?Ursprungsland der Reformation?, darunter die prominenten Lutherstätten, die in den vergangenen Jahren durch Museumsneubauten erweitert wurden: Lutherstadt Eisleben, Mansfeld-Lutherstadt, Magdeburg, Osterwieck, Dessau-Rosslau, Lutherstadt Wittenberg, Halle (Saale). Es handelt sich um den vierten Band der architekturtouristischen Publikationsreihe ?ARCHITEKTOUREN durch Sachsen-Anhalt ? Bauten des 20. und 21. Jahrhunderts?, die nun die neue Architektur an den zentralen lebens- und Wirkungsorten Martin Luthers in den in den Fokus stellt.

, (2018) Der Paderborner Dom Geschichte ? Architektur ? Ausstattung

Der Paderborner Dom gehört mit seinen Vorgängerbauten zu den am besten erforschten Kirchengebäuden Deutschlands. Das 950-jährige Weihejubiläum eines dieser Vorgänger ? im Jahr 1068 wurde unter Bischof Imad nach einem verheerenden Brand ein prächtiger Neubau geweiht ? nimmt das Metropolitankapitel Paderborn nun zum Anlass, sich der wechselvollen Geschichte des Gotteshauses in einem reich bebilderten Gesamtüberblick zu widmen. Von den ersten, durch Karl den Großen im 8. Jahrhundert in Paderborn initiierten Bauten über die hochmittelalterlichen Dome der Bischöfe Meinwerk und Imad bis hin zum unverwechselbaren Neubau aus gotischer Zeit spannt sich der Bogen der Darstellung. Im Weiteren sind sodann die spätmittelalterlichen Veränderungen, die Neuinterpretation des Barock mit Altartrias und Kapellen, die Erneuerungen des 19. Jahrhunderts sowie die Zerstörung und der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur umfassenden Neugestaltung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil und den jüngsten Restaurierungsmaßnahmen Thema der Publikation. Das Paderborner Dombuch entstand in enger Kooperation zahlreicher Fachwissenschaftler. Der vorliegende Band vereint Geschichte, Geologie, Archäologie und Kunstgeschichte, er behandelt Ausstattung, Orgelbau, Glockenguss und denkmalgerechte Sanierung und bietet so ein facettenreiches Panorama des jahrhundertealten Gotteshauses.

Kropmanns, Peter (2018) Die ?Kapelle der Deutschen? an Saint-Sulpice in Paris

Die prachtvolle, ja bedeutende Pariser Kirche Saint-Sulpice, zwischen Saint-Germain-des-Prés und Jardin du Luxembourg gelegen, hat im 18. Jahrhundert eine ihrer Kapellen deutschsprachigen Emigranten geöffnet. Dieser Praxis setzte erst die Französische Revolution von 1789 ein ? tragisches ? Ende. Während sich die ?Kapelle der Deutschen? unter einer anderen Bezeichnung erhalten hat, geriet dieses Kapitel deutsch-französischer Kunst- und Kulturgeschichte weitgehend in Vergessenheit. Eine Spurensuche im Spannungsfeld zwischen Architektur, Politik, Religion und Stadtgeschichte bringt es nun ? mit Text- und Bildmaterial aus Pariser Bibliotheken und Archiven ? ins kollektive Bewusstsein zurück.

Kaspar, Fred (2018) Im Speicher auf dem Kirchhof Wohnen und Arbeiten im Zentrum von Kleinstadt und Dorf

Jeder der vorliegenden Bände der Reihe EINBLICKE dokumentiert ein Schwerpunktthema. In diesem Band geht es um kleine Häuser, die die Kirchhöfe im Zentrum vieler Dörfer und mancher Städte in Nordwestdeutschland säumen. Als zumeist schlichte Fachwerkbauten bilden sie häufig einen Gegensatz zu der in ihrer Mitte auf dem Platz stehenden Kirche. Um dieses Phänomen zu ergründen, werden Geschichte, Zweck und Entwicklung betrachtet: Es geht um den winterlichen Besuch der als kalt empfundenen Kirchen und deren Nutzung als Lager und Stallung sowie als sicherer Rückzugsort bei Gefahr. Es geht darum, dass der Friedhof nicht nur als Bestattungsplatz diente, sondern auch Weide, Versammlungsplatz und Arbeitsort war. Ebenso scheute man sich nicht, darauf Speicher zu errichten. Alles was einmal steht, empfiehlt sich auch zur Um- und Weiternutzung. In den zunächst als provisorisch gedachten Speichern entstanden mit der Zeit Wohnungen und dann wurden die kleinen Bauten allmählich auch immer größer. In die kleinen Speicherhäuser zogen vor allem Gemeindemitglieder, die sich kein eigenes Haus leisten konnten. Die Lebensverhältnisse in den Bauten waren bescheiden, schon deswegen, weil ihre Grundfläche begrenzt blieb. Allmählich siedelten sich am Kirchhof immer mehr Leute an, darunter bald auch Gastwirte und vor allem Kaufleute ? sie bildeten beliebte Ziele vor und insbesondere nach dem obligatorischen Kirchenbesuch. Der Rand vieler Kirchhöfe war damit bestimmt durch ein erstaunliches Nebeneinander kleiner Speicher, großer Gasthäuser, Schule, Küsterhaus, Armenhaus und Pfarrhaus.

Hüsler, Eugen E.; Hefele, Stefan (2018) Geisterhäuser Verlassene Orte in den Alpen

Die Alpen gelten als unberührter Naturraum. Dabei werden die Berge im Herzen Europas seit Jahrtausenden von Menschen besiedelt und genutzt. Bauern, Händler, Kriegsheere und der Tourismus haben in der Landschaft Spuren hinterlassen: Menschenwerk, aus Stein wie die Gipfel rundum, der Natur abgetrotzt, später dem Verfall überlassen. Stefan Hefele zeichnet in seinen epischen Bildern diese untergegangene Welt, er nimmt uns mit auf eine Reise zu verlassenen Dörfern, auf alte Kriegswege und zu Industrie- und Tourismusruinen. Alpenkenner Eugen E. Hüsler macht in seinen Texten die Geschichte dieser Lost Places sichtbar. 

Thöner, Wolfgang; Schmitt, Uta Karin (2018) Carl Fieger. Vom Bauhaus zur Bauakademie Edition Bauhaus 52

Die Edition Bauhaus präsentiert den neuesten Forschungsstand zu Architekt und Designer Carl Fieger (1893 ? 1960). Seine als freier Architekt und Möbelgestalter entstandenen innovativen Projekte werden herausgestellt und seine enge Verbindung zum Bauhaus beleuchtet. Entwürfe, Zeichnungen und Fotografien bezeugen seine maßgebliche Arbeit an bedeutenden Bauprojekten der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts in den renommierten Architekturbüros Peter Behrens und Walter Gropius. Im Jahr 1953 kulminiert Carl Fiegers über Jahrzehnte angeeignete Erfahrung im typisierten und seriellen Bauen im ersten Plattenbau der DDR.

Ruskin, John; Berents, Catharina (Nachwort); Kemp, Wolfgang (Nachwort) (2018) Die Steine von Venedig

Ruskin machte sich Gedanken um den Fortbestand Venedigs. Aus Sorge, dass viele Bauten in Zukunft durch die zunehmende Industrialisierung unwiderruflich verloren sein könnten, fertigte er Hunderte von Zeichnungen an, porträtierte Details von Fassaden und ganzen Häusern, zeichnete Kirchen und Basiliken und versuchte so, in Bild und Beschreibung die sterbende Schönheit der Serenissima festzuhalten. Mit 'The Stones of Venice' leistete John Ruskin wichtige Beiträge zur Architekturtheorie. 'The Stones of Venice' ist geprägt von einer idealisierten Darstellung insbesondere der Gothik in Venedig einschließlich ihrer sozialen Begleitumstände. Außerdem beinhalten die 'Stones' präzise Darstellungen und Beschreibungen venezianischer Architektur und Malerei, besonders von Tintoretto, die für baugeschichtliche Analysen bis heute von größtem Interesse sind. Diese Neuausgabe der 'Steine von Venedig' enthält auch die Daguerreotypien, die erst 2006 entdeckt und restauriert wurden. Sie werden hiermit erstmals in einer deutschen Buchpublikation gezeigt: 'Zwei Sammler haben unbekannte Daguerreotypien von John Ruskin entdeckt. Die Aufnahmen venezianischer Palazzi und Alpenmotive wurden nun in London präsentiert. Ihr Fund ist eine Sensation.' Frankfurter Allgemeine Zeitung Für Architekten, Städteplaner, Designer und alle, die Venedig lieben: Das Grundlagenwerk über die Serenissima und ihre Architektur ist endlich wieder lieferbar ? in einer besonders schönen Ausgabe.

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